Berliner ImpulsE

14.12.16 Nachricht Energie- und Klimapolitik Bund

Positive Bilanz der Bundesregierung

Fünfter Monitoring-Bericht zur Energiewende

Das Bundeskabinett hat den von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vorgelegten fünften Monitoring-Bericht zur Energiewende beschlossen. Gerade bei der Energieeffizienz sind allerdings weitere Fortschritte notwendig, heißt es darin.

Zentrale Ergebnisse sind:

  • Die erneuerbaren Energien stellten 2015 mit einem Anteil von 31,6 Prozent fast ein Drittel des Stromverbrauchs.
  • 2015 sanken die Strompreise für Haushaltskunden gegenüber dem Vorjahr leicht um durchschnittlich 1,4 Prozent. Für Industriekunden, die nicht unter Entlastungsregelungen fallen, gingen die Strompreise 2015 um 2,1 Prozent zurück.
  • Die Energiekosten durch den Verbrauch importierter fossiler Primärenergieträger sind 2015 gegenüber dem Vorjahr von rund 77 Mrd. auf rund 55 Mrd. Euro gefallen. Wichtigste Ursache sind die erneut deutlich gesunkenen Preise auf den globalen Rohstoffmärkten.
  • Beim Endenergieverbrauch im Verkehr sind mit einem Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber 2005 weitere Anstrengungen erforderlich. Bis 2020 soll der Endenergieverbrauch um zehn Prozent gegenüber 2005 gesenkt werden.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (BGA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) fordern mit Bezug auf den Monitoring-Bericht ein Ende der steigenden Belastungen des Produktionsfaktors Strom durch das EEG. Sie bezeichnen die EEG-Umlage in ihrer jetzigen Form als einen „gravierender Nachteil für unsere Unternehmen“. Die Stromkosten-Belastung der deutschen Unternehmen liege weit über dem europäischen Durchschnitt.

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