Berliner ImpulsE

21.12.16 Nachricht Bauen und Wohnen

BBU: Potenzial an Energieeffizienz ausgeschöpft

BBU veröffentlicht Klimabilanz 2014 für Berlin und Brandenburg

Der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. hat zum zweiten Mal seine Auswertung über das Monitoring der freiwilligen Klimaschutzvereinbarungen zwischen dem BBU und dem Land Berlin sowie dem Land Brandenburg vorgelegt. Als Basis dienen die Daten von rund 553.000 Wohnungen im Jahr 2014 für Heizung, Warmwasser und Hausstrom.

Hochgerechnet emittierten die rund 700.000 Wohnungen der Berliner BBU-Mitgliedsunternehmen 1 bis 1,2 Mio. t CO2 und damit knapp sechs Prozent der gesamten CO2-Emissionen des Landes Berlin. Gegenüber 1990 sanken die CO2-Emissionen für Raumheizung, Warmwasser und Hausstrom im Wohnungsbestand der Berliner BBU-Unternehmen um 56 Prozent auf durchschnittlich 1,53 Tonnen CO2 je Wohnung bzw. rund 24 kg CO2 je Quadratmeter Wohnfläche.

Im Land Brandenburg emittierten alle rund 350.000 Wohnungen (hochgerechnet) rund 0,4 bis 0,6 Mio. t CO2 und damit gut zwei Prozent der gesamten CO2-Emissionen des Landes. Seit 1990 sanken sie in den Brandenburger BBU-Beständen um etwa 77 Prozent auf im Schnitt 1,27 t CO2 je Wohnung bzw. knapp 22 kg CO2 je Quadratmeter Wohnfläche.

Laut BBU ist das Potenzial an energieeffizienten Maßnahmen aufgrund des bereits erreichten hohen Sanierungs- und Modernisierungsstandes auf Basis eines ausgewogenen Kosten-Nutzen-Verhältnisses weitestgehend ausgeschöpft.

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