Berliner ImpulsE

06.01.17 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

Dezentraler "Mieterstrom" im Vormarsch

BEA: Rahmenbedingungen für dezentralen „Mieterstrom“ werden verbessert

Die Rahmenbedingungen für sogenannten „Mieterstrom“ aus dezentralen Energieerzeugungsanlagen in und auf Gebäuden verbessern sich. Sowohl die von der EU notifizierte Neufassung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) als auch eine Erweiterung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die noch in diesem Jahr in Kraft treten soll, führen zu faireren Wettbewerbsbedingungen.

Auf der Basis dieser verbesserten Gesetzeslage will die Berliner Energieagentur (BEA) ihre Position als berlin- und deutschlandweit erfahrenster Anbieter von „Mieterstrom“ aus dezentralen Energieerzeugungsanlagen weiter ausbauen. Im Vorjahr konnte das Energiedienstleistungsunternehmen mit 20 Eigentümern von Wohn- oder Dienstleistungsgebäuden in Berlin neue Lieferverträge über Wärme und/oder Strom abschließen sowie bestehende Verträge verlängern. Inzwischen bietet die BEA 4.000 Kunden an 65 Standorten in Berlin dezentralen Mieterstrom unter dem Markennamen BEA Kiezstrom® zum Bezug an.

Die BEA werde mit ihrer Investitionstätigkeit sowie ihrem Beratungs-Know-how weiterhin ein Treiber für die Energiewende in Berlin sein. Es sei gut, dass der Bundesgesetzgeber die Chancen der Dezentralität erkannt hat und Mieterstrom insbesondere in den Metropolen den Weg bereitet, so der BEA-Geschäftsführer Michael Geißler.

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