Berliner ImpulsE

18.01.17 Nachricht Energie- und Klimapolitik International

Klimawandel befördert Rekordtemperaturanstieg

NOAA: 2016 erneut Rekordwärmejahr

Nach Angaben der US-Klimabehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) sowie der US-Weltraumbehörde NASA lagen die weltweiten Temperaturen 2016 um 0,94 °C über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts.

Damit verzeichnete das vergangene Jahr nach 2014 und 2015 als drittes Jahr in Folge Rekordtemperaturen und war das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1880. Im Vergleich zur vorindustriellen Zeit entspricht der Temperaturanstieg sogar fast 1,2 Grad.

Die NOAA sieht den Hauptgrund für den Temperaturanstieg im Klimawandel. Zwar könnte er zum Teil auf einen besonders heftigen Verlauf des Klimaphänomens El Niño zurückzuführen sein. Doch blieb die Erde auch nach Abflauen von El Niño deutlich zu warm. 

Besonders warm war es 2016 unter anderem im Osten Russlands, in Alaska, im Westen Kanadas, in Zentralamerika sowie in Teilen Australiens und Asiens. Extreme Temperaturveränderungen gab es auch in der Arktis, wo das Eis zudem auf neue Minimalrekorde zurückging.

Weiterführende Informationen

‹ zurück