Berliner ImpulsE

21.02.17 Nachricht Bauen und Wohnen

BMWi fordert mehr Anstrengungen

Zwischenbilanz zu Einsparzielen im Gebäudebereich

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zieht eine Bilanz der bisher erreichten Energieeffizienzziele im Gebäudebereich. Vor allem die Kenngrößen Wärmebedarf von Gebäuden sowie Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch wurden untersucht.

Danach hat Deutschland zwar schon viel erreicht, doch gerade beim Wärmebedarf von Gebäuden sind weitere Anstrengungen nötig. Er lag 2015 im Vergleich zu 2008 bei -11,1 Prozent, 2020 sollen es -20 Prozent sein. Besser sieht es beim Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch aus: Er lag 2015 bei 13,2 Prozent, 2020 sollen es 14 Prozent sein.

Damit der Gebäudebereich weitgehend klimaneutral wird, hat die Bundesregierung 2015 in der „Energieeffizienzstrategie Gebäude“ unter anderem formuliert, dass die energetischen Anforderungen an Gebäude weiterentwickelt und Investitionen in die Energieeffizienz gefördert werden sollen.

Sie unterstützt deshalb Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen über verschiedene Förderprogramme bis 2020 mit über 17 Mrd. Euro bei ihren Maßnahmen für mehr Energieeffizienz. Dazu zählen die im CO2-Gebäudesanierungsprogramm aufgelegten KfW-Programme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren, das Anreizprogramm Energieeffizienz, das Förderprogramm Heizungsoptimierung sowie das Marktanreizprogramm (MAP).

Weiterführende Informationen

‹ zurück