Berliner ImpulsE

14.03.17 Nachricht Energie- und Klimapolitik Berlin

Einsparungen in Höhe von jährlich 83.000 t CO2

Monitoring zur Klimaschutzvereinbarung mit der GASAG: Weitere Anstrengungen notwendig und umsetzbar

Die GASAG und das Land Berlin haben eine erste Zwischenbilanz zu der gemeinsam abgeschlossenen Klimaschutzvereinbarung gezogen. Eine vom TÜV Nord durchgeführte Untersuchung ergab, dass die GASAG in den Jahren zwischen 2011 und 2015 jährlich im Schnitt etwa 83.000 t CO2-Emissionen vermieden hat. Um die mit dem Land vereinbarte Reduktion von zwei Mio. t bis 2020 zu erreichen, sind gleichwohl weitere Anstrengungen vonnöten, an deren Umsetzung die GASAG nach eigenen Angaben bereits arbeitet.

Seit 1998 hat das Unternehmen bereits 1,4 Mio. t CO2-Emissionen vermieden. Das ausgegebene Ziel für das Jahr 2020 sei laut GASAG zu erreichen, für zusätzliche Anstrengungen sei der Energiedienstleister offen. So wolle die GASAG weiterhin kosteneffizient und sozialverträglich seinen Kohlendioxidausstoß reduzieren, sagt Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der GASAG.

Dafür beabsichtigt die GASAG unter anderem zusätzliche Heizanlagenumstellungen von Heizöl auf Erdgas. Hier liegt nach Unternehmensangaben das größte Einsparpotenzial in Berlin. Die rund 70.000 Ölheizungen böten auch in Zukunft erhebliche Chancen zu CO2-Minderungen.

Daneben bietet das Unternehmen auch verstärkt die Kopplung zwischen erneuerbarer Energiequellen mit effizienter Heiztechnik auf Erdgasbasis an. Auch Quartierskonzepte will die GASAG künftig noch häufiger umsetzen, um den Heizenergieverbrauch effizienter zu reduzieren.

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