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18.04.17 Nachricht Energie- und Klimapolitik Bund

Heizen im Winter 2016

Gaspreise gesunken, Ölpreise gestiegen

Laut einer Analyse der Verivox GmbH mussten Verbraucher in der letzten Heizperiode (Oktober bis März) zwölf Prozent mehr Energie aufwenden. Es gibt allerdings deutliche Unterschiede zwischen dem Nutzen von Gas- und Ölheizungen.

So liegt der Gaspreis laut Verivox aktuell um rund 7,2 Prozent niedriger als vor einem Jahr, was die Kosten des zusätzlichen Verbrauchs dämpfte. Unter dem Strich mussten die Haushalte mit Gasheizung durchschnittlich vier Prozent mehr für Energie zahlen als in der vorausgegangenen Heizperiode. Ein Musterhaushalt in einem Einfamilienhaus musste ungefähr 1.000 Euro bezahlen.

Heizöl verteuerte sich hingegen in den vergangenen zwölf Monaten um rund ein Viertel. Während der Heizölpreis im Januar und Februar 2016 unterhalb von 40 Euro für 1.000 Liter erreichte, lag der Preis in diesem Winter meistens im Bereich von 55 bis 60 Euro. Nach Berechnungen von Verivox mussten Nutzer von Ölheizungen in dieser Heizperiode 42 Prozent mehr zahlen. Ein Musterhaushalt mit Ölheizung zahlte in diesem Winter 972 Euro.

Die Kosten für eine Ölheizung und eine Gasheizung haben sich damit wieder weitgehend angenähert. Vor einem Jahr lag dieser Unterschied noch bei 40 Prozent.

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