Berliner ImpulsE

24.04.17 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

Berechnungen des ZSW und BDEW

Erneuerbare Energien beim Strom weiter auf Wachstumskurs

Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen am Bruttostromverbrauch lag im ersten Quartal 2017 bei 32 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöhte sich der Anteil damit um vier Prozent von 48,1 auf 50,1 Mrd. kWh. Das zeigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW).

Am stärksten gewachsen ist wie zuvor die Offshore-Windenergie: um 36,7 Prozent auf 4,8 Mrd. kWh. Windkraft an Land legte um 3,1 Prozent zu auf 22,4 Mrd. kWh. Der Anteil von Photovoltaikstrom stieg um 29 Prozent auf sechs Mrd. kWh.

Heruntergegangen ist aufgrund der geringen Niederschläge zu Jahresbeginn die Erzeugung aus Wasserkraft: um 31,3 Prozent auf 3,7 Mrd. kWh.

Für den BDEW haben die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für offshore Wind gezeigt, dass Deutschland mit dem EEG 2017 auf dem richtigem Weg ist, um die Kosten für die Energiewende in den Griff zu bekommen.

Das ZSW mahnt zusätzlich zur Stromwende auch die energische Umsetzung der Wärme- und Verkehrswende an: durch die Nutzung technologischer Synergien und die Sektorenkopplung.

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