Berliner ImpulsE

21.08.17 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

Investition in Solarstrom

GASAG-Gruppe weitet Erzeugung von erneuerbarem Strom aus

Die GASAG-Gruppe investiert in den kommenden zwei bis drei Jahren rund 32 Mio. Euro in die Installation von Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von fast 40 Megawatt (MW) und baut somit die Erzeugung von erneuerbarem Strom weiter aus.

Dabei bietet die GASAG den ansässigen Gemeinden eine Beteiligung an den Photovoltaik-Anlangen an. Dadurch könnten die Gemeinden nicht nur von den Einnahmen profitieren. Auch könnte mit den Anlagen ein Beitrag dazu geleistet werden, die kommunalen Energiekonzepte zu realisieren.

Die SpreeGas Gesellschaft für Gasversorgung und Energiedienstleistung mbH, bei der es sich um ein Unternehmen der GASAG-Gruppe handelt, hat bereits in Frauendorf im Landkreis Spree-Neiße auf 17 Hektar eine Freiflächenanlage mit 31.200 Solarmodulen errichtet. Diese produziert laut GASAG pro Jahr fast zehn MW Öko-Strom und ermöglicht eine jährliche Einsparung von 58.000 t CO2.

Nach Angaben der GASAG werden nun in der GASAG-Gruppe mit der neuen PV-Anlage mit Sonne, Wind und Biogas über 50 Mio. kWh Öko-Strom erzeugt. Dabei handele es sich um einen Zuwachs von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der GASAG, plant trotz dieses Wachstums, die Erzeugung von erneuerbarem Strom weiter auszubauen: „Damit unterstreichen wir unseren Willen, die Energiewende in der Region dezentral, erneuerbar und effizient voranzutreiben“, so Gäde-Butzlaff.

SpreeGas hatte die Anlage nach dem Gewinn eines wettbewerblichen Ausschreibungsverfahrens, wie es nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) gefordert wird, in sieben Wochen installiert. Bodo Pawlowski, Geschäftsführer von SpreeGas, verweist auf die Expertise der Partner wie der Procon Solar GmbH, die eine vorfristige Realisierung ermöglicht hat. Zudem betont er die Relevanz der regionalen Wertschöpfungskette, die auch bei künftigen Projekten durch die Kooperation mit Firmen aus der Region in allen Projektphasen geachtet werden soll: „Als regional verwurzelter Energiedienstleister freuen wir uns sehr über den Erfolg des Vorhabens, von dem die Kommune und andere regionale Unternehmen profitieren“, so Pawlowski.

Die GASAG hatte bereits 2011 die größte PV-Freiflächenanlage in Berlin auf dem alten Gaswerksgelände in Mariendorf installiert. Zuletzt hatte die GASAG im Sommer 2016 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 7,5 MW in Wahlsdorf im Landkreis Teltow-Fläming übernommen.

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