Berliner ImpulsE

22.08.17 Nachricht Bauen und Wohnen

Immobilienvermarktung:

Energetischer Zustand immer unwichtiger

Laut Marktmonitor Immobilien 2017 (MMI) der Immowelt AG glauben nur 43 Prozent der Immobilienprofis, dass sich ein guter energetischer Zustand positiv auf den Verkaufspreis einer Immobilie auswirkt. Im Vorjahr waren es noch 46 Prozent, im Jahr 2010 sogar 60 Prozent.

Allerdings schätzen die 315 befragten Makler den Kaufpreisabschlag aufgrund von Sanierungsrückständen aktuell auf durchschnittlich 19,6 Prozent. Doch rät fast ein Drittel der Makler davon ab, eine Immobilie vor dem Verkauf zu sanieren (2010: 12 Prozent).

Wenn Sanierungen empfohlen werden, dann die Dachdämmung (57 Prozent), der Einbau einer Brennwertheizung (40 Prozent) oder einer Wärmeschutzverglasung (39 Prozent). Eine Vollwärmedämmung der Fassade halten nur noch 18 Prozent der Makler für sinnvoll (2010: 65 Prozent).

Auch bei Mietimmobilien sind 44 Prozent der Befragten der Ansicht, der energetische Zustand habe kaum oder keine Auswirkungen auf die Vermarktung. In Großstädten sind es sogar mehr als die Hälfte.

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