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05.09.17 Nachricht Energiewirtschaft und Erneuerbare

DNV GL veröffentlicht Studie

Energy Transition Outlook blickt auf zukünftigen Energieverbrauch

Der globale Zertifizierer DNV GL erwartet ab 2030 kein weiteres Ansteigen des Energieverbrauchs. Das schreibt das Unternehmen in seinem bis 2050 reichenden „Energy Transition Outlook“. Die Studie trägt Daten von DNV GL-Kunden aus 100 Ländern zusammen. Dass der Primärenergieverbrauch von 2030 an nicht mehr steigen wird, führen die Autoren vor allem auf eine bessere Energieeffizienz zurück.

Zudem sei das Bevölkerungswachstum geringer als von den Vereinten Nationen prognostiziert, da die UN Bildungsfortschritte und damit die sinkenden Geburtenzahlen nicht ausreichend berücksichtigten, heißt es in dem Bericht.

Laut DNV GL ist das globale Kohlendioxid-Budget, das die Erderwärmung auf unter zwei Grad halten könnte, bereits 2041 aufgebraucht. Bei 1,5 Grad Erhitzung sei dies sogar schon 2023 der Fall.

Die Kohleproduktion hat ihren Höhepunkt laut der Studie bereits überschritten. Für Öl wird das in zehn Jahren der Fall sein, für Gas in 20 Jahren. Dennoch rechnet das Unternehmen auch 2050 noch mit einem fossilen Energieanteil von rund 50 Prozent.

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