Berliner ImpulsE

01.02.19 Nachricht Bauen und Wohnen

Wärmewende im Gebäudesektor

CO₂-Reduktion im Gebäudesektor

Das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) zeigt in seiner Veröffentlichung Schlaglicht 02/2018 Wege zu einer drastischen Senkung der CO₂-Emissionen im Gebäudesektor auf.

Für geeignete politische Instrumente halten die Autoren unter anderem: 

  • im Neubau eine Verschärfung des Ordnungsrechts und eine Fortführung der KfW-Förderung weiterführender baulicher und anlagentechnischer Standards. Neubauten müssten schon heute das in 2050 für alle Gebäude angestrebte Niveau des klimaneutralen Gebäudebestands erreichen, denn sie werden bis dahin nicht mehr modernisiert.
  • im Bestand der massive Ausbau ökonomischer Steuerungsinstrumente, die sowohl positive Anreize (z. B. Fördermittel) als auch negative (z. B. Abgabe auf den Energieverbrauch) umfassen. Eine Verschärfung der Wärmeschutzanforderungen im Bestand halten die Autoren nicht für sinnvoll.
  • flankierend dazu „weiche“ Maßnahmen, die die Bereiche Information, Qualifikation und Markttransparenz umfassen.

Die Gesamtentwicklung hin zu einer Wärmewende im Gebäudesektor soll mindestens alle fünf Jahre nachverfolgt werden, fordern das IWU.

Weiterführende Informationen

‹ zurück