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26.02.19 Nachricht Bauen und Wohnen

Ökostromversorger und Energiedienstleister warnen

Mehr Klarheit beim Mieterstrom gefordert

Mehrere Ökoenergieanbieter und Energiedienstleister haben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in einem Brief vor einem Scheitern des Mieterstromgesetzes gewarnt.

Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Greenpeace Energy eG, die Naturstrom AG und der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne). Sie fordern die Bundesregierung auf, rechtliche Unklarheiten im Mieterstromgesetz zu beseitigen. Damit ist unter anderem die Regelung gemeint, dass auch Elektrizitätsversorgungsunternehmen als Vermittler und Dienstleister zwischen Anlagenbetreibern und Letztverbrauchern einen Anspruch auf Zahlung des gesetzliche Mieterstromzuschlags haben. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hatte dieses Recht infrage gestellt. 

Ein fest verankertes sogenanntes Lieferkettenmodell, bei dem Dienstleister und Anlagenbetreiber nicht zwingend personenidentisch sein müssen, könnte diese rechtlichen Zweifel beseitigen und eine effiziente Umsetzung von Mieterstromprojekten sicherstellen, glauben die Unterzeichner.  

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